Nilkreuzfahrt

Eine Reise nach Ägypten wird oft in Verbindung mit einer Nilkreuzfahrt gebucht. Die Ziele dieser Kreuzfahrt sind eng verbunden mit der Geschichte des Landes und zeigen viele verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Pharaonen. Die Route eines Schiffes startet in der Regel in Kairo oder in Luxor und verläuft in nördliche oder südliche Richtung. Die Schiffe einer Nilkreuzfahrt sind hervorragend ausgestattet, so dass man sich nach den Besichtigungen gut erholen kann.

Die Gäste, die mit ihrem Kreuzfahrtschiff in Kairo anlegen besichtigen natürlich die Pyramiden von Gizeh mit der Sphinx. Auch das historische Museum der Geschichte mit der weltberühmten Ausstellung des Pharaos Tutanchamuns wird häufig besucht. Auch die einst größte Moschee der Welt, die Sultan Hassan Moschee, kann in Kairo bewundert werden.

Die nächste südliche Tempelanlage am Nil ist der Karnak Tempel. Er ist die größte Anlage in Ägypten. Die Anlage ist auf jeder Route eingeplant. Gleich etwas südlicher gelegen ist die Stadt Luxor zu finden. In dem Luxor Museum kann gelernt werden, wie das damalige Mumifizieren statt gefunden hat. Eine ganze Abteilung widmet sich diesem Thema.

In Edfu befindet sich der weltbeste, erhaltene Tempel, der Horus- Tempel. Die Wände des Tempels sind über und über mit Hieroglyphen übersät, die die Geschichte der Stadt erzählen.

In der Stadt Ko Ombo befindet sich einer der meist bedeuteten Doppeltempel. Beide Gebäude wurden fast Wand an Wand gebaut und dienten zur Huldigung der Götter Horus und Sobek. Auch hier zeigt sich die Baukunst der alten Ägypter, da sich die Sehenswürdigkeiten sogar dem Hochwasser erwehren konnten.

Wenn das Kreuzfahrtschiff Assuan erreicht, dann erreicht es auch die Verschmelzung von Geschichte und dem modernen Heute. Am Mausoleum von Aga Khan hat man einen wundervollen Überblick über die gesamte Stadt. Hier lohnen sich Besuche auf den Gewürzmarkt oder in das Nubische Museum. Weltberühmt wurde Assuan aber durch seine Staudämme. Hier wird Strom für das ganze Land gewonnen. Der südliche Tempel von Abu Simbel musste durch den Bau um 180 Meter nach oben verlegt werden, damit er nicht überspült wurde. Dies ist der UNESO zu verdanken.